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Xiaomi Pad 7 Pro im Praxistest – endlich auch in Europa!

Getestet von Erik Schmid am
Vorteile
  • solider, moderner Prozessor
  • sehr gutes und helles LCD-Panel mit 144 Hertz
  • gute Akkulaufzeit
  • umfangreiches System mit KI-Funktionen
  • nützliches Laptop-Zubehör: Stylus & 2 Tastaturen
Nachteile
  • günstigere Xiaomi Pad 7 ist fast gleich gut
  • keine LTE- / 5G-Version, keine Speichererweiterung
  • durchschnittliche Lautsprecher
  • Stylus von Mi Pad 6 nicht nutzbar!
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Lohnen sich knapp 50€ Aufpreis für das Xiaomi Pad 7 Pro? Diese Modellgeneration überrascht uns der Hersteller mit der Pro-Version des beliebten Android-Tablets, das auch in Deutschland verfügbar ist. Wir haben jetzt auch das Xiaomi Pad 7 Pro als Global Version im Praxistest, nachdem wir bereits die chinesische Version im Dezember 2024 getestet hatten. Lohnt sich also der Aufpreis im Vergleich zum fast gleichstarken Xiaomi Pad 7? Können Nutzer des Xiaomi Pad 6 über ein Upgrade nachdenken?

Xiaomi Pad 7 Pro Global Test Head

Die Vorgänger, insbesondere das Xiaomi Pad 6, waren dank des hervorragenden Preis-Leistungs-Verhältnisses absolute Topseller! Wir erwarten auch beim Xiaomi Pad 7 / 7 Pro zeitnah einen Angebotspreis unter 300€. So viel Hardware-Power bietet sonst kein Tablet in diesem Preisbereich!

Xiaomi Pad 7 vs. Xiaomi Pad 7 Pro

Xiaomi Pad 7 vs Pad 7 Pro Test Unterschiede 2

links: Xiaomi Pad 7 in Blau – rechts: Xiaomi Pad 7 Pro in Grau

Im Vergleich zum Vorgänger, dem Xiaomi Pad 6 Pro, bekommt man ein größeres 11,2-Zoll-Display, das heller leuchtet, dazu kommen mehr Rechenleistung mit dem Snapdragon 8s Gen 3 Prozessor und ein größerer Akku, der schneller lädt. Mit dem „Xiaomi Focus Pen“, dem aktiven Stylus, und dem schicken „Focus Keyboard“ verwandelt sich das Xiaomi Pad 7 Pro zum Ultrabook-Ersatz unterwegs.

Xiaomi Pad 6 (Test)

Xiaomi Pad 6 Test

Xiaomi Pad 6 Pro (Test)

Xiaomi pad 6 Pro test

Xiaomi Pad 7

Xiaomi Pad 7 Blau Beitragsbild

Xiaomi Pad 7 Pro

Xiaomi Pad 7 Pro Test Beitragsbild

Prozessor: Snapdragon 870 Snapdragon 8+ Gen 1 Snapdragon 7+ Gen 3 Snapdragon 8s Gen 3
Display: 11 Zoll, 2880 x 1800 Pixel, 144 Hertz 11 Zoll, 2880 x 1800 Pixel, 144 Hertz 11,2 Zoll, 3200 x 2136 Pixel, 144 Hertz 11,2 Zoll, 3200 x 2136 Pixel, 144 Hertz
Kamera: 13MP, 8MP Selfie 50MP, 20MP Selfie 13MP, 8MP Selfie 50MP, 32MP Selfie
Akku: 8840mAh, 33 Watt 8600mAh, 67 Watt 8850mAh, 45 Watt 8850mAh, 67 Watt

Das Xiaomi Pad 7 Pro wird es nicht so leicht haben wie das Xiaomi Pad 6 Pro. Dem konnten wir vor anderthalb Jahren noch leicht eine Import-Empfehlung verleihen. Inzwischen ist aber deutlich mehr Konkurrenz auf dem Markt. Zur Einordnung: Das wesentlich stärkere OnePlus Pad 2 (zum Test) ist schon unter 400€ erhältlich. Darüber bietet das Honor MagicPad 2 (zum Test) bereits ein OLED-Display und das Xiaomi Pad 6S Pro (zum Test) noch mehr Power.

Xiaomi Pad 7 Pro Test Screenshot StylusInteressanter ist aber der Vergleich zum Xiaomi Pad 7, das schon ab 400€ (UVP) verfügbar ist. So ähnlich waren sich das Xiaomi Pad und die zugehörige „Pro“-Version noch nie. Zu folgenden Preisen starten die Tablets hierzulande:

  • Xiaomi Pad 7: in den Farben Grau, Blau und Grün
    • 8/128GB für 399,90€
    • 8/256GB für 449,90€
  • Xiaomi Pad 7 Pro: in den Farben Grau, Blau und Grün
    • 8/256GB für 499,90€
    • 12/512GB für 599,90€
  • Xiaomi Pad 7 Pro “Matte Glass Version”: in der Farbe Grau
    • 12/512GB für 649,90€
Xiaomi Pad 7 Tastatur Cases Test beide Head

links: Xiaomi Pad 7 mit dem normalen “Keyboard” – rechts: Xiaomi Pad 7 Pro mit “Focus Keyboard”

Das Xiaomi Pad 7 Pro bietet im Vergleich zum ~50€ günstigeren Pad 7 ein paar Upgrades:

  • etwas stärkerer Snapdragon-Prozessor:
    • Xiaomi Pad 7 Pro mit Snapdragon 8s Gen 3, ca. 10% Mehrleistung
    • Xiaomi Pad 7 mit Snapdragon 7+ Gen 3
  • höher-auflösende Kameras:
    • Xiaomi Pad 7 Pro: 50MP Haupt- & 32MP Frontkamera
    • Xiaomi Pad 7: 13MP Haupt- & 8MP Frontkamera
  • Mehr Ladeleistung: Pad 7 Pro mit 67 Watt / Pad 7 mit 45 Watt
  • WLAN: Pad 7 Pro mit WiFi 7 / Pad 7 mit WiFi 6
  • Fingerabdrucksensor im Powerbutton: hat nur das Pad 7 Pro, nicht das Pad 7

Design & Verarbeitung

Das Xiaomi Pad 7 Pro hüllt sich in ein Metallgehäuse und ist verfügbar in Grau, Grün und Blau. Die Abmessungen liegen bei 251,22 x 173,42 x 6,18 Millimeter bei einem Gewicht von 500 Gramm. Vergleichbar ist die Größe mit einem iPad 10. Generation oder dem kleinen iPad Air. Das Xiaomi Pad 7 Pro lässt sich noch gut mit beiden Händen auf der Couch bedienen – Die 12-Zoll-Tablets sind nochmals ein gutes Stück größer.

Xiaomi Pad 7 Pro Test Fotos Vergleich iPad Air

Größenvergleich zum iPad Air 5 (M1)

Rahmen und Rückseite sind aus einem Stück Metall, die Seiten aber nicht abgerundet. Rechts befindet sich der USB-3.0-Anschluss (5 Gbit/s). Der Fingerabdrucksensor ist im Powerbutton untergebracht und wieder exklusiv für das Pad 7 Pro. Die Tastatur-Hülle verbindet sich über drei Pogo-Pins hinten. Sonst haben wir noch je zwei Lautsprecher links und rechts.

Vom Display bis zum Rahmen sind es 8 mm. Das Xiaomi Pad 7 Pro hält man so auch leicht mit einer Hand, während man mit der anderen tippt. Die Verarbeitung ist super, das Design elegant und das Gehäuse solide. Beim Verwinden biegt sich so schnell nichts. Die Kameraeinheit steht leider 2,5 mm hervor, was bei einem Tablet ziemlich unnötig ist. Dadurch kippelt das Tablet liegend auf dem Tisch (ohne Schutzhülle).

Lieferumfang des Xiaomi Pad 7 Pro & Zubehör

Das Xiaomi Pad 7 Pro wird in Deutschland nur mit dem USB-C-Kabel geliefert. Um eine Displayschutzfolie oder Hülle muss man sich selbst kümmern. Xiaomi hat auch etwas Zubehör parat.

Xiaomi Pad 7 Pro Global Test Lieferumfang

 

Als weiteres bedeutendes Upgrade der 7. Mi Pad Generation steht das „Focus Keyboard“ bereit. Da hat man einfach bei Apples Magic Keyboard (350€ UVP) abgekupfert. Für 200€ (UVP) ist es bei Xiaomi Deutschland direkt verfügbar. Beim „Focus Keyboard“ schwebt das Tablet über der Tastatur und ist massiver gebaut. Die Tastatur hat beleuchtete Tasten und ein Touchpad. Dazu kommt das normale “Keyboard”: Eine klappbare Hülle für 130€ (UVP), aber ohne Touchpad. Hier gibt es den ausführlichen Praxistest zu beiden Tastaturen für das Xiaomi Pad 7:

Praxistest: Keyboard vs. Focus Keyboard

Das Tablet versteht sich auch wieder mit dem aktiven Stylus. So fällt die Navigation beim großen Display leichter und zum Zeichnen oder für Notizen ist er die erste Wahl. Für das Xiaomi Pad 7 Pro braucht es den „Xiaomi Focus Pen“. Sonst setzen auch das Xiaomi Pad 6 Max und das Xiaomi Pad 6S Pro 12.4 auf den Xiaomi Focus Pen (Übersicht aller Modelle). Der kostet 99€ (UVP). Der Stylus haftet magnetisch an der Oberseite im hervorgehobenen Bereich und lädt auch kabellos.

Display des Xiaomi Pad 7 Pro

Das Xiaomi Pad 7 bleibt ein bezahlbares Tablet und somit verzichtet man auf AMOLED. Aber das Display soll heller leuchten, um das auszugleichen. In der Diagonale misst das IPS-Display 11,2 Zoll. Mit dem 3:2 Format werden Websites besser dargestellt als im 16:9 Format, dafür hat man schwarze Balken oben und unten beim Videostreaming. Die Auflösung erhöht man abermals auf 3200 x 2136 Pixel. Mit einer Bildpunktdichte von 343 Pixel pro Zoll löst das Display ausgesprochen hoch auf. Auch wenn man sehr nah ran geht, erkennt man keine einzelnen Pixel.

Xiaomi Pad 7 Pro Test Fotos Display

Die Bildwiederholungsrate liegt bei schön flüssigen 144 Hertz. Festlegen lässt sich die Bildrate in den Einstellungen fest auf 144, 90 oder 60 Hertz. Man kann einfach den Automatikmodus nutzen, dann wird die Aktualisierungsrate automatisch angepasst. Die meiste Zeit wechselt das System zwischen 120 Hertz bei Animation oder 50 Hertz bei ruhendem Bild. Das Panel unterstützt aber weitaus mehr: 130, 48, 50, 60, 90, 120 und 144 Hertz. Der Touchscreen arbeitet mit einer Abtastrate von bis zu 360 Hertz. Eingaben werden stets augenblicklich umgesetzt.

Display Helligkeit (in Lux) Einheit: Lux

Schon beim Xiaomi Pad 6S Pro hat man gezeigt, dass IPS-Displays deutlich heller leuchten können. Beim Xiaomi Pad 7 Pro messen wir 735 Lux bei komplett weißem Bild im Automatik- und manuellen Modus. Damit kann man das Tablet auch im Zug oder während der Autofahrt tagsüber nutzen.

Das Panel zeigt kräftige Farben und ein wunderbar flüssiges Bild. Die Farbdarstellung ist von Haus aus nicht übertrieben knallig. Der einzige Nachteil sind schwarze Bereiche, die eher dunkelgrau sind. Zur Farbkalibrierung stehen vier Modi bereit, wovon der vierte ein Pro-Modus ist, der stark individualisiert werden kann. Dazu kann man jederzeit die Farbtemperatur frei anpassen und auch „Adaptive Farben“ nutzen, womit das Umgebungslicht mithilfe der Kamera analysiert wird.

Das Xiaomi Pad 7 Pro Global gibt Widevine L1 an und unterstützt HD-Streaming. Netflix streamt man in Full-HD und es wird sogar HDR-Content mit HDR 10 und Dolby Vision unterstützt. Das LCD-Panel versteht sich zudem noch mit HDR10+ und HLG.

Xiaomi Pad 7 Pro “Matte Version”

Die Pro-Version ist sogar als “Matte Glass Version” zu haben. Huawei und Apple haben es vorgemacht und Xiaomi implementiert es nun auch: hier ist das Displayglas matt statt glänzend. Damit sollten Farben zwar nicht ganz so kräftig scheinen, aber dafür ist das Display in der Sonne noch besser ablesbar und auch beim Zeichnen mit dem Stylus fühlt sich das matte Glas besser an – wie Papier. Dafür werden abermals 50€ Aufpreis fällig. Das Xiaomi Pad 7 Pro “Matt” gibt es nur in der Farbe Grau mit 12/512GB für 649,90€.

Hardware & Leistung

Das Xiaomi Pad 7 Pro kommt mit einem schnelleren Prozessor als der Vorgänger mit Snapdragon 8+ Gen 1. Der Snapdragon 8s Gen 3 ist uns bestens bekannt aus dem Poco F6 (zum Test). Der Octa-Core wird in 4 Nanometer gefertigt. Man setzt auf einen flotten Cortex-X4 Prime Core, der bis zu 3,0 GHz hochtaktet, dazu kommen vier Cortex-A720 Performance- und drei Cortex-A520 Energiesparkerne zusammen mit einer Adreno 735 GPU.

Antutu (v10)
Geekbench Single (v6)
Geekbench Multi (v6)
3DMark (Wildlife Extreme)

Folgende Speichervarianten stehen bereit: 8/256GB und 12/512GB. Verbaut sind jeweils LPDDR5x Arbeits- und UFS 4.0 Systemspeicher. Der Speicher taktet mit 3830 MB/s beim Lesen und 3410 MB/s beim Schreiben.

Thermal Throtteling ist beim Xiaomi Pad 7 Pro kein Thema. In den synthetischen Stresstests, die einfach nur die maximale Leistung fordern, kommt es nicht zu relevanten Leistungseinbrüchen. Die Hitze verteilt sich gut über die gesamte Fläche. Auch beim Gaming wird die Framerate dauerhaft aufrechterhalten.


Wirklich bemängeln kann man die Prozessorwahl im Xiaomi Pad 7 Pro nicht. Der Snapdragon 8s Gen 3 arbeitet äußerst effizient, der Prime-Core fängt Leistungsspitzen super ab, genug Power für aktuelle 3D-Games ist vorhanden und die allgemeine Performance ist allzeit tadellos. Aber die Konkurrenz macht dem Xiaomi Pad 7 Pro das Leben schwer. Der Snapdragon 7+ Gen 3 im günstigeren Xiaomi Pad 7 ist nur marginal langsamer: sichtbar in den Benchmarks, aber kaum merklich in der Praxis.

System

Das Xiaomi Pad 7 Pro kommt direkt mit HyperOS 2.0 basierend auf Android 15. Sicherheitsupdates kommen bis März 2028 (3 Jahre). Ein Updateversprechen für Systemversionen gibt man nicht explizit, aber 2 Jahre sollten es sein. HyperOS ist auf dem Tablet komplett frei von Werbung. An Apps sind nur die Google-Garde, ein paar Tools von Xiaomi sowie WPS Office und Booking.com vorinstalliert.

Das Android-System wurde sehr gut auf das große Display angepasst! Die neue Taskleiste bietet jederzeit Schnellzugriff auf Favoriten und die drei zuletzt-genutzten Apps. Dazu kommen Multitasking mit Split-Screen und schwebenden Fenstern. Xiaomis System lässt sich nach Belieben anpassen und das Design personalisieren. Dazu bietet es viele zusätzliche Funktionen.

HyperOS hat auch eine Art „Samsung DeX“, was sich hier „Workstation“ nennt. Das Layout wird dann für den Einsatz mit der Tastatur (und Maus) optimiert. In dem Modus hat man einen separaten Desktop, mit viel Platz für Widgets und Apps. Dazu arbeitet man mit einzelnen App-Fenstern – vollflächiges Splitscreen wird leider deaktiviert. Auch ein paar Funktionen mit der Künstlichen Intelligenz “Xiaomi HyperAI” sind an Bord. Dazu zählen Übersetzen, Bildgenerierung, Spracherkennung, Texttranskription und Textverfassung. Gemini ist als Sprachassistent ebenfalls vorinstalliert.

Kamera des Xiaomi Pad 7 Pro

Xiaomi Pad 7 Pro Global Test KameraDas Xiaomi Pad 7 Pro bietet, wie schon die vorherige Generation, höher-auflösende Kameras als die normale Variante. Im Vergleich zum Vorgänger tauscht man die Frontkamera aus. Die Hauptkamera bleibt die gleiche. Ob es das bei einem Tablet braucht, sei dahingestellt. Das Pad 7 Pro bietet solide Fotos und Videos, die sich im Tablet-Gebrauch gut nutzen lassen.

  • Hauptkamera: 50MP (Samsung JN1), f/1.8, 1/2.276“ Sensorgröße, Video: bis 4K / 60fps
  • Frontkamera: 32MP (Omnivision OV32D), f/2.2, 1/3.6“ Sensorgröße, Video: bis 1080p / 30fps

Das Tablet bietet eine ordentliche Bildqualität. Die Hauptkamera ist sogar abermals ein gutes Stück besser. Die Frontkamera trifft die Farben nicht ganz akkurat. Die Kamerasoftware hat ein paar zusätzliche Tricks auf Lager. Nützlich ist definitiv der Dokumentenscanner, der Text fotografieren und das Geschriebene auch transkribieren kann.

Die Hauptkamera filmt mit 4K / 60fps, bietet ordentliche Qualität und stabilisiert sogar über die Software zuverlässig. Die Frontkamera ist auf 1080p / 30fps beschränkt. Zumindest stabilisiert man auch hier das Bild. Die Mikrofone nehmen die Stimme klar auf und Störgeräusche können herausgefiltert werden.

Konnektivität und Kommunikation

Das Xiaomi Pad 7 Pro hat keinen Kartenslot: weder für eine microSD-Karte zur Speichererweiterung noch für Mobilfunk mit einer SIM-Karte. So nutzt man einfach das Smartphone unterwegs als Hotspot, was mit Xiaomi-Smartphones auch automatisch funktioniert. Mit dem WLAN verbindet sich das Tablet per WiFi 7. Toll, dass der neueste Standard auch schon in der Mittelklasse an Bord ist. Mit Bluetooth 5.4 hat man den zweiten top-aktuellen Standard. An hochwertigen Audiocodecs werden LDAC, LHDC und aptX HD / aptX Adaptive unterstützt.

Xiaomi Pad 7 Pro Test Screenshot Fernbedienung

Infrarot-Sender als Universal-Fernbedienung

Zu den verbauten Sensoren zählen Licht, Beschleunigung, Hall (für Klapphüllen), ein Gyroskop und E-Kompass. Eigenständiges GPS ist nicht an Bord. Oben ist ein Infrarot-Sender zu finden. Bei so einem Couchtablet ist das praktisch, da man die Universal-Fernbedienung direkt in der Hand hält.

Insgesamt vier Lautsprecher, je zwei links und rechts, sind an Bord. Die Klangqualität ist ordentlich und der Stereo-Effekt kommt gut zur Geltung. Aber es gibt durchaus Tablets mit besseren Lautsprechern. Das Xiaomi Pad 7 Pro versteht sich mit Dolby Vision und Dolby Atmos. Alternativ nutzt man Xiaomi Sound zur Aufwertung. Die Wahl macht durchaus einen Unterschied. Ich würde Dolby Atmos präferieren, da die Lautsprecher damit neutraler abgestimmt sind und alle Frequenzbereiche sauberer wiedergeben. Xiaomi Sound ist zu sehr auf Mitten und Bässe fokussiert, wodurch Stimmen matschig klingen. „Immersive Sound“ ist optional für einen räumlichen Klang, aber verschlimmbessert die Qualität. Drei Mikrofone nehmen den Sound auf: oben links und rechts sowie eines bei der Kamera.

Xiaomi Pad 7 Pro Test Fotos Lautsprecher

Der Fingerabdrucksensor im Powerbutton funktioniert ausgezeichnet. Das Tablet weckt man durch Auflegen augenblicklich auf und keinen Augenblick später ist das Gerät auch schon entsperrt. Die Genauigkeit liegt in der Praxis etwa bei 85%. Es lohnt sich, die Gesichtsentsperrung über die Frontkamera zusätzlich einzurichten, denn die aktiviert sich beim Aufwecken gleichzeitig auch.

Akkulaufzeit des Xiaomi Pad 7 Pro

Der Akku misst 8850mAh und wird damit 250mAh größer im Vergleich zum Vorgänger. Mit dem effizienten Snapdragon 8s Gen 3 erzielt das Xiaomi Pad 7 Pro eine ausgezeichnete Laufzeit in der Praxis. Bei intensiver Nutzung kann man mit einer aktiven Nutzungszeit von 6 bis 7 Stunden rechnen. Dazu zählen Internet, Dokumente bearbeiten und das Nutzen normaler Apps, teils auch im Multitasking. Beim Videostreaming über Netflix bei Zimmer-Helligkeit stoppten wir 9 Stunden. Der PC Mark Akkubenchmark fällt im direkten Vergleich zum Vorgänger deutlich schlechter aus. Dafür spürt man in der Praxis allerdings nichts!

PCMark Akku
Ladegeschwindigkeit Einheit: Minuten

Das Pad 7 Pro lädt mit 67 Watt schneller als das normale Modell mit 45 Watt. Das Pro-Tablet lädt vollständig in 75 Minuten auf. Zwischendurch lädt man in 30 Minuten wieder 35% in den Akku. Xiaomi gibt selbst an, dass das Tablet auch mit Power Delivery PPS kompatibel ist. So kommt man immerhin auf 44 Watt Ladeleistung.

Testergebnis

Getestet von
Erik Schmid

Das neue Xiaomi Pad 7 Pro kommt mit einigen soliden Upgrades. Das Display löst schärfer auf und leuchtet heller. Dazu bietet der Snapdragon 8s Gen 3 mehr Rechenleistung und aktuelle Konnektivitätsstandards. Zudem stehen mit dem “Focus Keyboard” und dem aktiven Stylus zwei tolle Erweiterungen für Produktivität bereit. Insgesamt ist das Xiaomi Pad 7 Pro eine solide Weiterentwicklung und damit auch ein tolles Tablet. Erste Angebote unter 400€ gab es ebenfalls schon für das Xiaomi Pad 7 Pro.

Das Xiaomi Pad 7 Pro hat aber auch starke Konkurrenz: an erster Stelle das günstigere, aber fast gleichwertige Xiaomi Pad 7, das OnePlus Pad 2, Honor MagicPad 2 oder direkt das Xiaomi Pad 6S Pro 12.4.

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Gelee
Gast
Gelee (@guest_117157)
7 Tage her

Der Preisvergleich wurde offenbar nicht angeglichen. Das Xiaomi Pad 7 Pro gibt’s zur Zeit bei AliExpress mit allerlei Gutscheinen für 359 Euro.

Galaxy
Gast
Galaxy (@guest_117291)
2 Tage her
Antwort an  Gelee

Was hab’s direkt nach den Test gekauft 🙁

Daniel
Gast
Daniel (@guest_114680)
2 Monate her

Hmm, alles schön und gut.
Aber hat es nicht mal geheißen, daß das 7er bzw. die Proversion davon nicht ein OLED Display bekommen soll? Auch wenn es dadurch teurer werden sollte denke ich, daß das eigentlich so langsam Standard sein sollte.

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