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Ugreen Finder im Test – günstiger Apple AirTag

Getestet von Erik Schmid am Preis-Leistungs-Tipp!
Vorteile
  • funktioniert super im Apple "Wo ist?"-Netzwerk
  • Öse integriert und Schlaufe dabei
  • bis zu zwei Jahre Akkulaufzeit
  • günstiger als ein originaler AirTag
Nachteile
  • kein UWB zur metergenauen Ortung
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Wenn man die Apple Air Tags nicht im Sonderangebot und im Viererpack kauft, sind sie recht teuer. Da kommen Alternativen gerade recht. Nach dem Ugreen Finder Slim im Scheckkartenformat hat der Hersteller nun einen zweiten Tracker im Sortiment. Der UGREEN Finder kostet mit ca. 15€ nur die Hälfte eines Apple AirTag, hat aber bis auf ein Feature den gleichen Funktionsumfang. Schauen wir im Praxistest, ob der Ugreen Finder genauso gut funktioniert! Ein anderer Drittanbieter-Tracker, die Novoo Air Tag Karte (zum Test), hat im Test gut abgeschnitten und funktioniert noch immer problemlos.

UGREEN Finder Test Head

Hier die Fakten im Schnelldurchlauf. Der Ugreen Finder ist von Apple für die Nutzung des „Find My“-Netzwerks zertifiziert. Andere Apple-Nutzer orten und helfen bei der Suche nach verlorenen Gegenständen über die eingebaute Bluetooth-Funktion. Die Batterie, eine handelsübliche CR2032-Knopfzelle, soll zwei Jahre halten, lässt sich aber leicht austauschen. Und ein eingebauter Lautsprecher mit bis zu 80 Dezibel hilft bei der Ortung. Denn metergenaues UWB bleibt den originalen Air Tags vorbehalten. Der UGREEN Finder liefert „nur“ eine ungefähre Positionsbestimmung mit einer Genauigkeit von etwa 10-20 Metern. Ansonsten sind alle „Find My“-Funktionen an Bord.

Einrichtung & Funktion

Design / Gehäuse: Der Ugreen Finder hat einen schwarzen Kunststoffrahmen und eine schwarze Kunststoffrückseite. Oben links befindet sich eine Öse, um den Tracker am Schlüsselbund oder mit der mitgelieferten Schlaufe an einem beliebigen Gegenstand zu befestigen. Hier befindet sich auch ein Loch für eine SIM-Nadel, um die Frontabdeckung entfernen und die Batterie austauschen zu können. Unten links befindet sich eine einzelne Taste mit einer weißen LED. Der Tracker wiegt 10,3 Gramm und ist 36 x 36 x 8 mm groß. Eine offizielle IP-Zertifizierung ist leider nicht zu finden. Vermutlich ist der Tracker nicht wasserdicht.

Lieferumfang: Der Ugreen Finder wird mit einer eingelegten CR2032 Knopfzelle geliefert. Zieht man die Plastikfolie zwischen Kontakt und Batterie heraus, schaltet sich der Tracker ein und kann gekoppelt werden. Im Karton befinden sich außerdem eine SIM-Nadel zum Öffnen und Wechseln der Batterie, ein kleines Sicherungsband, um den Finder an einem wichtigen Gegenstand zu befestigen, und ein Set mit sechs Aufklebern (mit Symbolen wie Schlüssel, Koffer, Fahrrad, Rucksack, Stern und Auto – falls man sein Auto mal nicht findet oder es gestohlen wird). Apropos Fahrrad: Hier wird die Befestigung schwierig: So etwas wie eine „AirBell“ (Klingel mit verstecktem Fach) gibt es für den Ugreen Finder nicht. Man könnte ihn z.B. unter den Sattel kleben oder in eine feste Tasche stecken.

UGREEN Finder Test Lieferumfang

Kopplung & Bedienung: Die erste Kopplung ist, wie beschrieben, denkbar einfach. Der Tracker kann auch durch zwei Sekunden langes Drücken des Buttons eingeschaltet werden. Der Ugreen Finder ist nur mit iPhones und iPads (iOS 14.5 oder höher) und Macs (Mac OS 12.5 oder höher) kompatibel.

Der UGREEN Finder kann über die Find My App abgekoppelt werden. Es geht auch über den Button: 5x schnell den Button drücken – 3x piept der Lautsprecher – dann 6 Sekunden gedrückt halten – 2x piept es – dann ist der Finder zurückgesetzt. Wenn man den Ugreen Finder nicht braucht, kann man ihn auch ausschalten, um Strom zu sparen. Dazu hält man den Knopf 6 Sekunden gedrückt, bis er 2x kurz und dann 1x lang piept. Drückt man den Knopf 1x, piept es einmal und man weiß, dass der Finder eingeschaltet ist.

Praxisnutzung des UGREEN Finder

Der Ugreen Finder funktioniert ähnlich wie ein Apple AirTag und ist von Apple für „Apple Find My“ zertifiziert. Ein Apple iOS-Gerät in Reichweite empfängt das Bluetooth 5.0 Signal des Trackers und übermittelt den Standort anonym an den Besitzer des Trackers. Das “Wo ist?”-Netzwerk von Apple bietet eine Reihe von Funktionen und Vorteilen:

  • Wenn man einen Gegenstand liegen lässt, erhält man auf Wunsch eine Benachrichtigung auf sein iPhone. Man kann Orte hinzufügen, z.B. zu Hause, an denen man keine Benachrichtigung erhält. Gut beim Joggen, wenn der Schlüssel aus der Tasche fällt 😉 Fast alle Apple-Nutzer tragen so zum Find-My-Netzwerk bei und an belebten Orten hat man schnell den Standort des Trackers bzw. des verlorenen Gegenstandes.
  • Wird der Ugreen Finder von einer Person gefunden, können auch Kontaktdaten ausgetauscht werden.
  • Der Tracker kann mit anderen Nutzern geteilt werden, z.B. wenn er an den Autoschlüssel gehängt wird, um ihn wiederzufinden.
  • Auch der Standort des Gegenstandes kann über einen Link mit anderen geteilt werden, sodass andere iOS-Nutzer bei der Suche helfen können.
  • Wenn man Siri einfach fragt „Wo ist … (Name z.B. mein Schlüssel)?“, wird der UGREEN Finder angepingt, wenn er in Bluetooth-Reichweite ist und der Lautsprecher spielt eine Melodie, um bei der Suche zu helfen.
UGREEN Finder Test Screenshot

Screenshot aus der Wo ist App

Reichweite / Tracking: Wenn der Ugreen Finder in Reichweite ist, wird der Standort sofort aktualisiert. Im Freien sind ca. 20 – 30 Meter realistisch. In Gebäuden variiert die Reichweite stark, je nach Umgebung. In der Wohnung bin ich immer in Reichweite, aber in Gebäuden mit massiven Wänden sinkt die Reichweite schon mal auf 10 Meter oder den nächsten Raum.

Suche / Lautsprecher: Beim originalen (und nur dort) Apple AirTag hat man UWB und bekommt per Pfeil metergenau angezeigt, wo sich der Tracker befindet. Beim UGREEN Finder bekommt man den Standort auf 30 bis 10 Meter (un)genau und muss dann dem Lautsprecher folgen. Der ist bis zu 80 Dezibel laut. In der Wohnung oder im Wald kann man ihn bis zu 15 Meter weit hören. An einer Straße oder in einem Supermarkt muss man schon fast 5 Meter nah dran sein.

Akkulaufzeit des Ugreen Finder

UGREEN Finder Test AkkuDer Ugreen Finder wird mit einer CR2032-Knopfzelle betrieben, die bis zu zwei Jahre halten soll. Das ist etwas optimistisch, man sollte mit weniger rechnen. Apples Air Tag hält ein Jahr. Die Knopfzelle lässt sich leicht austauschen und ist preiswert. Der Akkustand kann in der Find My App überprüft werden. Nach drei Wochen Nutzung hat sich hier natürlich noch nichts getan.

Testergebnis

Getestet von
Erik Schmid

Für 15 € hat der Ugreen Finder genau das geliefert, was man erwartet. Ein solide konstruierter Tracker mit langer Akkulaufzeit und fehlerfreier Funktion. Wer etwas Geld sparen möchte und auf UWB verzichten kann, bekommt eine klare Kaufempfehlung.

Je nachdem, wie viele Find My Tracker man im Einsatz haben möchte, lohnen sich Drittprodukte wie der Ugreen Finder. Der große Vorteil ist das gut ausgebaute Find My Netzwerk von Apple, von dem auch Drittanbieter profitieren. Das System ist ziemlich sicher, viele Funktionen sind bereits integriert und fast jeder Apple-Benutzer trägt dazu bei! Man verzichtet im Grunde nur auf UWB und damit auf die metergenaue Ortung. Je nachdem, wo man seinen wichtigen Gegenstand verloren hat, kann man den Ugreen Finder auch gut über den Lautsprecher wiederfinden.

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ratefo
Mitglied
Mitglied
ratefo(@ratefo)
17 Stunden her

Bei Ali express gibt es einen xiaomi airtag für 99 cent

Geoldoc
Gast
Geoldoc (@guest_117522)
9 Stunden her
Antwort an  ratefo

Der günstigste, den ich gerade bei Ali gefunden habe kostet 2,20
Bei Action den Dreierpack für 14,99.
Da wäre ein Vergleich Mal angesagt…

jonas-andre
Autor
Team
Jonas Andre(@jonas-andre)
6 Minuten her
Antwort an  ratefo

Servus, schick doch gerne mal einen Link, wenn du da schon Erfahrungen mit hast. Dann schauen wir uns das gerne an.

Beste Grüße

Jonas

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