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Mibro OpenEar Pro im Test – zweiter Versuch mit Top-Ergebnis!

Getestet von Jonas Andre am Preis-Leistungs-Tipp!
Vorteile
  • sehr bequem zu tragen
  • gute Sprachqualität (Noise Cancelling)
  • ausreichende Soundqualität
  • gute Akkulaufzeit
  • für empfindliche Ohren perfekt
  • tolle App mit Equalizer
  • sehr gute Preis-Leistung
Nachteile
  • wackeliger Sitz (Joggen)
  • kaum Bass
  • manchmal überempfindliche Touchfläche
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Vom Hersteller Mibro hatten wir bereits im letzten Jahr ein Paar TWS Open Ear Kopfhörer im Test, die mich trotz des günstigen Preises nicht vollends überzeugen konnten. Mit dem Mibro OpenEar Pro präsentiert der Hersteller nun ein weiteres Paar TWS-Kopfhörer für Fans des “offenen” Musikgenusses. Neben dem bequemen Sitz betont Mibro die gute Gesprächsqualität, die lange Akkulaufzeit und die Verbindung zu zwei Bluetooth-Geräten gleichzeitig (Multipoint). Ob der Mibro OpenEar Pro Open-Ear-Kopfhörer in den genannten Punkten wirklich überzeugen kann und wir eine Kaufempfehlung aussprechen, erfahrt ihr im Folgenden.

Mibro OpenEar Pro Design Verarbeitung Test 1

Verarbeitung und Tragekomfort

Die Mibro OpenEar Pro sind in Blau oder Beige erhältlich. Beim ersten Anfassen erinnerten mich die Kopfhörer sofort an die Shokz OpenFit. Das liegt unter anderem an dem weichen, fast gummiartigen Kunststoff, der sich sehr hochwertig anfühlt. Zwei dickere Elemente sind durch ein dünnes, flexibles Stück an jedem Ohrstöpsel verbunden. So sitzt der Kopfhörer klassisch hinter dem Ohr und die silberne Lautsprecheröffnung liegt vor dem Gehörgang. Ein einzelner Kopfhörer wiegt nur 7,2 Gramm und ist vom Gewicht her am Ohr kaum wahrnehmbar. Der Teil vor dem Ohr misst 10,5 x 26 Millimeter, der Teil hinter dem Ohr 9 x 23 Millimeter in zylindrischer Form. Diese beiden Teile sind durch ein dünnes, weiches Stück miteinander verbunden. Nach einer Stunde merkt man kaum noch, dass man Kopfhörer trägt. Der Tragekomfort ist also hervorragend, aber auch etwas wackelig in der Bewegung. So wackelt die Einheit vor dem Ohr zum Beispiel beim Joggen immer etwas hin und her und beeinflusst damit auch die Lautstärke beim Musikhören. Aber das ist bei dieser bekannten komfortablen Bauform mit weichem Kunststoff auch bei anderen Herstellern nicht anders.

Mit IPX4 sind zumindest die Ohrhörer selbst vor Spritzwasser geschützt, bei der Ladeschale sollte man allerdings vorsichtig sein. Die Box misst 111 x 44 x 23 Millimeter und wiegt mit beiden Ohrhörern 60,2 Gramm. Die längliche Ladeschale mag manchem etwas unpraktisch erscheinen, es gibt mittlerweile einfach viele Modelle, die das kompakter hinbekommen. Immerhin ist sie relativ dünn, was für die Hosentasche nicht unbedingt ungeeignet ist. Auf der Vorderseite der Ladebox befindet sich eine große weiße LED, oben der Schriftzug “mibro” und unten ein USB-C Ladeanschluss. Das Gelenk auf der Rückseite der Box hat etwas Spiel, hält aber zuverlässig und sicher offen. Das Einsetzen der Kopfhörer geht einfach und schnell.

Als gewöhnungsbedürftig würde ich den sehr lockeren Sitz und die längliche Ladeschale bezeichnen. Ansonsten ist der Tragekomfort perfekt und die Verarbeitungsqualität der Kopfhörer und der Ladebox über jeden Zweifel erhaben. Der Lieferumfang beschränkt sich auf ein USB-A-zu-USB-C-Kabel und eine Bedienungsanleitung.

Klang und Gesprächsqualität der Mibro OpenEar Pro

Der Ton wird über das moderne Bluetooth 5.4, jedoch ohne hochauflösenden Codec, auf die Mibro OpenEar Pro übertragen. Die Klangqualität erscheint bereits beim ersten Einsetzen deutlich besser als beim zuletzt getesteten Modell des Herstellers. Die angemessen hohe Lautstärke überzeugt sofort und auch bei 100% gibt es keine Übersteuerungen oder Klangprobleme. Grundsätzlich kommen die Mibro OpenEar Pro mit Höhen und Mitten gut klar und haben den konstruktionsbedingten Nachteil bei den Bässen. Insbesondere die Bässe wirken dadurch immer zurückhaltend und Stimmen treten in den Vordergrund. Das ist vor allem beim Hören von Podcasts und Hörbüchern von Vorteil. Beim Sport oder Joggen sollte man allerdings keine treibenden Bässe erwarten, die Musik plätschert eher vor sich Mibro OpenEar Pro Equelizerhin. Wenn man bedenkt, dass viele vergleichbare Open-Ear-Modelle über 100 Euro kosten, ist die Klangqualität hier wirklich sehr gut.

Sehr positiv im Vergleich zur Konkurrenz in dieser Preisklasse ist auch die optionale App. Damit kann Mibro nicht nur Updates einspielen, sondern bietet sogar einen umfangreichen Equalizer in der App an, mit dem man den Klang noch individuell anpassen kann. Eher verbuggt und mit Aussetzern behaftet ist hingegen der Gaming Mode in der App, der eigentlich die Latenz reduzieren soll. Über die App lässt sich auch die Steuerung konfigurieren, aber dazu gleich mehr.

Die Gesprächsqualität ist für das ein oder andere Telefonat ausreichend und liegt im Mittelfeld der bisher von uns getesteten Open-Ear-Modelle. In der Regel hat man wirklich eine hervorragende Gesprächsqualität, hier ist es einfach nur gut. Auch die beworbene Geräuschunterdrückung funktioniert zumindest bei leichtem Wind in der Praxis problemlos.

Steuerung und App

Über Bluetooth Multipoint können die Mibro OpenEar Pro mit zwei Endgeräten gleichzeitig gekoppelt werden. Das ist besonders praktisch beim Arbeiten, da man eben gleichzeitig mit dem Handy und dem Laptop verbunden ist. Die Bluetooth-Reichweite betrug übrigens problemlos mehr als 10 Meter und 2 Wände. Natürlich sind die Kopfhörer auch ohne App voll nutzbar. Nach dem ersten Auspacken gehen die Mibro OpenEar Pro automatisch in den Kopplungsmodus und können einfach über das Bluetooth-Menü des Smartphones gekoppelt Mibro OpenEar Pro Steuerungund genutzt werden. Um ein weiteres oder zweites Gerät zu koppeln, legt man die Kopfhörer einfach in die Ladeschale und hält beide Touch-Buttons gleichzeitig für 5 Sekunden gedrückt. Danach kann ein weiteres oder neues Gerät gekoppelt werden. Standardmäßig ist die Steuerung wie folgt eingestellt

  • 1 x Drücken links oder rechts: Sprachassistent aufwecken
  • 2 x Drücken links oder rechts: Anruf annehmen
  • 2 x Drücken links: Spielmodus aktivieren
  • 2 x Drücken rechts: Play/Pause
  • 3 x Drücken links: vorheriges Lied
  • 3 x Drücken rechts: nächstes Lied

Über die App kann man die Funktionen beliebig für 1X, 2X und 3X zuweisen, wie im Screenshot rechts zu sehen. Ich hätte mir nur gewünscht, dass man 1X komplett abschalten kann, da es bei mir gelegentlich zu Fehlerkennungen kam. Ansonsten hat aber alles immer zuverlässig funktioniert. Die weiteren Funktionen der App habe ich bereits erwähnt. Neben einem umfangreichen Equalizer gibt es hier vor allem Updates.

Akkulaufzeit der Mibro OpenEar Pro

Mibro OpenEar ProSchatulle LAdebox Test 3

Zuerst ein Lob für die Spezifikationen der Akkus in den Kopfhörern und der Ladestation. Pro Kopfhörer sind 60 mAh eingebaut und die Ladestation hat 500 mAh zum Aufladen. Damit sind in der Praxis 3 Vollladungen möglich, die jeweils ca. 1 Stunde dauern. Die Station selbst ist in 2 Stunden wieder voll aufgeladen. In der Praxis kam ich auf 5 Stunden Laufzeit bei 70% Lautstärke, da die Kopfhörer für Open Ears wirklich relativ laut sind. Das ist zwar ein guter, aber kein herausragender Wert. In Kombination mit dem Ladecase hat man mit dem Mibro OpenEar Pro natürlich trotzdem eine wirklich hervorragende Akkulaufzeit zur Verfügung.

Testergebnis

Getestet von
Jonas Andre

Der erste Versuch von Mibro auf dem Open-Ear Markt mitzumischen, hinterließ bei mir eher gemischte Gefühle. Der zweite Anlauf hingegen ist ein echter Erfolg. Die Mibro OpenEar Pro überzeugen durch einen sehr bequemen Sitz, eine gute Verarbeitung und eine solide Akkulaufzeit. Der Klang ist für Open-Ear-Kopfhörer gut, mit klaren Höhen und Mitten, aber schwachen Bässen. Die Gesprächsqualität ist immerhin noch gut und auch die Geräuschunterdrückung macht, was sie soll. Das Bluetooth-Multipoint Feature ist praxistauglich, die App punktet mit einem Equalizer, aber der Gaming-Modus ist problematisch. Die Ladeschale ist eher unhandlich und der Sitz beim Sport etwas wackelig.

Insgesamt bietet der Kopfhörer viel für sein Geld, vor allem für Podcasthörer und natürlich alle, die eine offene Bauweise bevorzugen. Die Hürde ist bei einem Preis von zeitweise nur 50€ auch einfach nicht so hoch, wie bei den 150€ und mehr Spitzenmodellen, die ihr oben in unserer Open-Ear-Bestenliste findet.

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