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Light Phone 3 im Check – Ein teures Smartphone für Asketen!

Ihr sucht schon länger nach einem Smartphone, das anstelle von vielen Funktionen eher das Gegenteil bietet? Dann könnte das nun offiziell vorgestellte Light Phone 3 genau das Richtige für Euch sein. Denn das einst als Dumbphone angeteaserte Handy ist ein neues Handy, das bewusst auf smarte Funktionen verzichtet und sich als minimalistische Alternative zu herkömmlichen Smartphones positioniert. Etwas abschreckend ist allerdings der hohe Preis, der fast schon mit einem iPhone vergleichbar ist.

Light Phone 3

Das Light Phone 3 ist kein Schnapper!

Das minimalistische Light Phone 3 wurde nun offiziell enthüllt und bringt im Vergleich zu seinem Vorgänger zahlreiche Verbesserungen mit sich. Trotz der erweiterten Funktionen bleibt das Gerät seinem ursprünglichen Konzept treu: Ein bewusst reduziertes Smartphone-Erlebnis ohne überflüssige Apps oder ablenkende Elemente.

Eine der größten Neuerungen ist der Wechsel vom E-Ink-Display des Light Phone 2 zu einem OLED-Panel. Zudem verfügt es erstmals über eine Kamera und unterstützt den 5G-Mobilfunkstandard, was es funktionaler macht als seine Vorgängermodelle. Andererseits stellt sich auch die Frage, warum man überhaupt 5G bei einem solchen Gerät braucht.

Mit einem späteren finalen Preis von 799 US-Dollar ist das Light Phone 3 allerdings deutlich teurer als sein Vorgänger. Dennoch richtet sich das Smartphone weiterhin an Nutzer, die auf digitale Ablenkungen verzichten möchten, ohne auf grundlegende Funktionen zu verzichten.

Technische Spezifikationen und Funktionen

Light Phone 3

Das Light Phone 3 ist mit einem 3,92 Zoll großen AMOLED-Display ausgestattet, das eine matte Glasoberfläche besitzt. Im Vergleich zum E-Ink-Display des Vorgängers ermöglicht das neue Panel eine schnellere Reaktionszeit, verbesserte Kontraste und eine klarere Darstellung unter verschiedenen Lichtverhältnissen.

Als Prozessor kommt der Snapdragon 4 Gen 2 (SM4450) zum Einsatz, der mit 6 GB RAM und 128 GB internem Speicher kombiniert wird. Dadurch bietet das Gerät ausreichend Leistung für grundlegende Smartphone-Aufgaben. Angesichts des Preises ist der Prozessor und die Speicherausstattung natürlich eine ziemliche Lachnummer. Aber darum geht es hier ja nicht, da ohnehin keine Anwendungen vorhanden sind, die die Performance auslasten würden.

Erstmals verfügt das Light Phone über eine integrierte Kamera. Auf der Rückseite befindet sich ein 50-Megapixel-Sensor, der standardmäßig im Pixelbinning-Verfahren 12-Megapixel-Fotos aufnimmt. Die Frontkamera bietet eine Auflösung von 8 Megapixeln und eignet sich für Selfies und Videoanrufe.

Light Phone 3

Das Gehäuse besteht aus Aluminium, Glas und recyceltem Kunststoff. Wir können nicht bestreiten, dass es ziemlich cool aussieht. Zusätzlich verfügt das Smartphone über einen Fingerabdrucksensor, einen zweistufigen Kamera-Auslöser und ein Scrollrad zur Helligkeitsregulierung. Für die Energieversorgung sorgt ein 1.800-mAh-Akku. Offizielle Angaben zur Akkulaufzeit gibt es noch nicht, doch die minimalistische Software und das kompakte Display könnten für eine gute Laufzeit sorgen.

Android – aber angepasst!

Light Phone 3

Das Light Phone 3 läuft auf einer stark angepassten Android-Version, die bewusst ohne App Store auskommt. Stattdessen bietet das Gerät nur die wichtigsten Funktionen. Dazu zählen Telefonie, Nachrichten, Navigation, Alarme, Notizen, Musik- und Podcast-Wiedergabe, einen Taschenrechner sowie eine Hotspot-Funktion.

Obwohl das Smartphone über NFC-Hardware verfügt, sind mobile Zahlungen derzeit noch nicht möglich. Light plant, das Dumbphone in Zukunft durch Software-Updates mit weiteren Funktionen zu erweitern. Geplante Neuerungen sind unter anderem Videotelefonie und eben kontaktloses Bezahlen via NFC.

Zudem hält das Unternehmen die Möglichkeit offen, dass in Zukunft auch Apps wie Spotify oder WhatsApp auf dem Gerät verfügbar sein könnten. Auch eine Anwendung für Mitfahrdienste könnte noch integriert werden. Das Gerät misst 106 x 71,5 x 12 Millimeter und wiegt 124 Gramm, wodurch es kompakt und leicht in der Hand liegt.

Preis und Verfügbarkeit des Light Phone 3

Das Light Phone 3 ist derzeit zum Vorverkaufspreis von 599 US-Dollar erhältlich. Der spätere reguläre Verkaufspreis soll dann stolze 799 US-Dollar betragen. Der Versand nach Deutschland ist möglich, wobei hier mit Importkosten (Einfuhrumsatzsteuer usw.) zu rechnen ist. Bereits getätigte Vorbestellungen werden ausgeliefert, während neue Bestellungen voraussichtlich bis Juni 2025 eintreffen sollen.

Hinterlasst uns gerne einen Kommentar! Findet Ihr das Smartphone interessant oder haltet Ihr es für eine clevere Geschäftsidee, dem User überteuerte Einsteiger-Hardware zu verkaufen? Wir sind uns jedenfalls nicht ganz sicher, was wir über das Gerät denken sollen.

Quellen


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8 Kommentare
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Cince
Mitglied
Mitglied
Cince(@cince)
1 Tag her

Bei einem Smartphone macht es für mich wenig Sinn dieses in Funktionen/Anwendungen zu reduzieren und das dann auch noch teuer bezahlen zu müssen.

Bei einem Auto hingegen wäre es für mich persönlich sogar tatsächlich ein Benefit weniger – vor allem elektrischen – “Schnick Schnack” verbaut zu haben. Hier sind mir mittlerweile praktisch zu viele Sensoren etc, die m.M.n. nicht notwendig wären.

Vernon
Gast
Vernon (@guest_117385)
2 Tage her

ein Handy mit nem Snapdragon 8 Elite, dickem Akku, tollem Display und fantastischen Lautsprechern aber ohne Kamera! das wäre mal was!

Hanfos
Gast
Hanfos (@guest_117381)
2 Tage her

Seid ihr euch sicher, dass man das Smartphone nennen kann?
Nicht eher Handy, Dumbphone oder vielleicht Featurephone durch den möglichen Spotifysupport?

Nico
Gast
Nico (@guest_117379)
2 Tage her

Wer es easy will nimmt einen minimal Launcher (z.b. o Launcher) und stellt auf Stromsparmodus. Schön fokussiert und bei Bedarf gewohnte Kamera und Alle Apps. Höchstens als Party Handy interessant, aber eigentlich kann man da auch einfach ein Altes nehmen. Idee gut, Preis aber zu hoch

Ich
Gast
ich (@guest_117386)
2 Tage her
Antwort an  Nico

Wenn ich Party mache brauch ich kein Handy.

Devonoki
Gast
Devonoki (@guest_117378)
2 Tage her

Ich sehe keinen Markt für so ein Gerät. Viel bezahlen für wenig Gegenwert macht für mich keinen Sinn. Waren die Vorgänger erfolgreich?

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